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Eine Bitte:

 Scheuen Sie sich bitte nicht uns anzurufen wenn Sie irgendein "Katzenproblem" haben. 
Wir beraten Sie gerne in kätzischen Konfliktsituationen mit der Hoffnung Sie zu unterstützen und zu helfen. 
Dafür brauchen Sie weder Kunde zu sein, noch zu werden! 


Selbstverständlich können Lebenssituationen eintreten die es unausweichlich machen, daß man ein Tier abgeben muß, auch wenn man nicht möchte.
Mit diesen (tatsächlichen) Beispielen soll nur versucht werden aufzuzeigen, daß es doch oft Auswege oder Möglichkeiten gibt, 
die aus der eigenen Betrachtung heraus nicht sichtbar werden und erst in einem Gespräch zum Vorschein kommen.
Nutzen Sie auch die Möglichkeit zum unverbindlichen Gespräch. 

Wir werden uns auch bemühen für ein Tier ein neues Heim zu finden, wenn es denn gar nicht mehr anders geht. 
Doch ein bißchen Zeit wird dafür schon benötigt. 
Melden Sie sich also bitte nicht erst, wenn das Kind mit dem Bade ausgeschüttet worden ist oder bereits der Boden brennt.

Vielleicht können manchmal auch Übergangslösungen gefunden werden. 
Die Hoffnung stirbt zuletzt!!

Nachstehend einige "Fälle" aus der Praxis.

Diese Fälle sind selbstverständlich "symptomatisch" und sollen keinesfalls Mißstände anprangern oder anklagen. 
!Selbstverständlich werden alle persönlichen Angaben absolut vertraulich behandelt.!
1.Fall, ein Anruf  
Eine Frau ist am Telefon und erzählt mit folgende Geschichte:

Vor einigen Wochen hat Sie bei einem Spaziergang ein kleines Kätzchen gefunden, das in einem erbärmlichen Zustand war. 
Sie nahm es mit und ging damit zum Tierarzt, der ihr sagte, daß das Tierchen noch nicht entwöhnt sei und mit Katzenmilch 
aufgepäppelt werden müsse. Das machte die Frau! Sie nahm das Kätzchen mit, päppelte es auf. 
Und nun stellte sie mir die Frage: 

Was Sie nun, da die Katze wieder gesund sei und sie selbst zur Arbeit müsse, mit dem Tier tun solle. 
Sie hätte sich überlegt, das Tier nun ins Tierheim zu bringen. Ich war gelinde entsetzt und äußerte mich entsprechend.
Im Gespräch stellte sich heraus, daß das Tier wohl jetzt ca. 14-16 Wochen alt sein mußte. Ich frage Sie, wo denn das Problem wäre. 
Wenn Sie die Katze bis jetzt behalten konnte, warum jetzt plötzlich nicht mehr. 
Na ja, Sie müsse doch arbeiten und sei ab und zu auch einmal 2-3 Tage nicht zuhause und dann wäre die Katze doch alleine. 

Ich habe ihr erklärt, daß das der Katze eigentlich ziemlich egal sei, solange sie mit Futter und Wasser versorgt wäre. 
Und 1-2 Tage wären da überhaupt kein Problem. Wenn die Abwesenheit länger dauern sollte, dann könne Sie die Katze doch zu uns bringen, 
so teuer wäre das schließlich nicht, wenn man bedenkt, was Sie schon - und nicht nur monetär - investiert habe.

Überzeugt war die Frau nicht und ich hatte den Eindruck, daß ich mit meiner Argumentation wohl nicht sehr erfolgreich gewesen war. 
Schade! Ich hoffe sehr, ich konnte die Frau überzeugen, die Katze zu behalten. 
Es wäre für das Tier von unvorstellbarer Grausamkeit gewesen plötzlich im Tierheim zu landen. 
Dieser Mensch war "Mutter" und Bezugsperson in einem. Unvorstellbar !!

2. Fall, ein Anruf
Ein Mann erzählt mit, daß während eines Waldspaziergangs plötzlich eine Katze auf seine Frau zukam und erklärte, sie wolle mitkommen!! 
Zumindest wurde das aus dem Verhalten geschlossen und die Katze stieg auch bereitwillig mit ins Auto. Das war eindeutig.
Ich sagte ihm, daß sich die Katze wohl seine Frau gezielt ausgesucht habe. Das wäre ja wohl ein Kompliment.
Jetzt gäbe es aber Probleme erklärte er. Sie hätten die Katze jetzt seit ein paar Tagen in seinem Büro eingesperrt und sie würde nun 
sehr munter und hätte einige Ordner runtergeworfen und würde überall herumturnen. 
Na ja, meinte ich, die Katze hat sich jetzt erholt und will da raus! 
Wir haben aber noch 2 Katzen und einen Hund meinte er. Ich sagte ihm, er solle einfach mal probieren wie es läuft. 
Ob seine Katzen denn raus könnten. Ja erklärte er. 
Probieren Sie aus, wie sich der Neuzugang verhält und vermitteln Sie zwischen den Tieren. Und passen Sie auf Ihren Hund auf, 
wenn er nicht sehr groß ist - oder kommt er mit Katzen gut aus. Mit seinen Katzen keine Probleme sagte er.
Ob er die zugelaufene Katze denn rauslassen könne fragte er noch. 
Ich sagte ihm, er solle es einfach mal probieren. Aber nicht die Katze vor die Tür setzen, sondern abwarten, ob sie die Türe selbst findet.
Er sagte, er wolle das so probieren. Ich bat ihn, doch wieder anzurufen, wie es gelaufen wäre.

Einige Wochen später rief dieser Mann wieder an und war etwas genervt.
Er erzählte mir, daß er das so gemacht hätte, wie ich ihm geraten habe. Der Neuzugang zeige nun ausgeprägtes Revierverhalten 
und dominiere den Hund, der sich gar nicht an der Katze vorbeigehen traue. Mit der einen Katze von ihnen käme die Neue gut zurecht, 
prügle sich aber mit der anderen. Raus gehe sie überhaupt nicht, obwohl sie schon könne.
Na ja, meinte ich, da haben Sie schon ein Problem. Ich sehe es so, daß die Neue einfach Angst hat wieder ihr Zuhause zu verlieren. 
Ansonsten und zu Menschen ist sie ja anscheinend lieb (ja), fürchtet aber Konkurrenz. Wer weiß, was das Tier erlebt hat. 
Vielleicht kam ein neues Kätzchen in ihr vorheriges Zuhause und plötzlich war die Alte (Sie) nicht mehr "süß" und wurde rausgeworfen. 
Da könnten sich natürlich Animositäten entwickeln, wenn nun die eine Katze von Ihnen der damaligen Konkurrenz ähnelt.
Ich habe ihn gebeten, noch nicht aufzugeben und im geraten, doch mit etwas Erziehung einzugreifen. 
Als probates Mittel um sein Mißfallen zum Ausdruck zu bringen über das Verhalten der Neuen habe ich ihm geraten, 
die Mieze mit Wasser anzusprühen (aus einer sauberen Sprühflasche in der wirklich nur klares Wasser ist!!Aber natürlich nicht baden!) 
wenn sie etwas macht (Hund angiften, Katze prügeln), was er nicht möchte. 
Er sagte, er wolle das versuchen. 
Dazu solle er auch deutlich sein NEIN äußern. Katzen verstehen das sehr wohl.

Bisher habe ich noch nicht wieder von ihm gehört. Ich hoffe aber, daß er sich nochmals meldet. 
Eventuell kann ich die Katze auch weitervermitteln.

3. Fall, ein Anruf aus dem Nachbarort

Man habe von der Katzenpension Feline gehört.
Man hätte gehört, daß wir auch beraten und da sie ein Problem mit Katzen habe rufe sie an.
Die Frau erzählt:

Ich habe vor einiger Zeit meine zweite Katze durch FIP verloren. Mein großer Kater ist FIP - frei.
Nun habe ich heute aus dem Bekanntenkreis ein Kätzchen aufgenommen, das ich zuvor auf FIP testen ließ, da ich dieses Elend nicht noch einmal erleben möchte.
Die vorherige Haltung der Kleinen war katastrophal - kein Wasser (bei großer Hitze), kein Futter, keine Zuwendung, sondern einfach weggesperrt!
Sie habe nun große Angst, daß es Probleme gibt mit ihrem älteren Kater, der sich, seit die Kleine da ist, nur noch versteckt.


Es ist nicht weit, also fahren wir persönlich hin, um die Situation vor Ort zu erleben.

Wir betreten die Wohnung und die Kleine liegt der Länge nach mitten im Flur und ist kaum scheu.

Die Katze ist wohl 4-5 Monate alt. Im Wohnzimmer hat sich der ältere Kater hinterm Fernseher versteckt.
Wir setzen uns und sie berichtet, daß die Kleine 2 Schüsseln Wasser weggeschlabbert hat und eine große Schüssel Futter.

Sie sei aber sehr aufgeregt und fauche den Kater an, der sich - trotzdem er wesentlich größer ist und das ältere Revierrecht hat -
fürchtet (Wohnungskatze!) und den Rückzug antritt.
Wir beobachten die Beiden und es erfolgen durch die Katzen auch einige Stellungswechsel.
Später gehen wir gemeinsam in die Küche und veranlassen, daß das gekippte Fenster geschlossen und das Elektrokabel
der Kaffeemaschine in Sicherheit geschoben wird.
Die kleine Katze kommt mit, setzt sich auf die Fensterbank und liegt später direkt neben uns auf der Eckbank. Wenig später kommt auch der Kater in die Küche.
Ich habe den Eindruck, die Kleine ist körperlich und vor allem mental total erschöpft. Außerdem ist sie jetzt voll gefressen und totmüde.
Ich rate der Frau, die Tiere einfach einige Tage in Ruhe zu lassen und nur evtl. über Nacht zu trennen,

wenn es zu "negativem Körperkontakt" kommt.
Sie meinte, sie wird es so machen.
Ich sage ihr noch, sie soll sich keine Sorgen machen, das Fauchen ist nur "heiße Luft". Alles was die beiden brauchen ist Ruhe und Zeit sich richtig kennen zu lernen.

Wochen später kommt die Frau hier vorbei und sagt, alles wäre gut.

Nach einer Woche hätten die Beiden schon miteinander gespielt und seien mittlerweile unzertrennlich.

Das freut!


4. Fall: Anruf aus dem Hauptort

Eine Frau erzählt mir, daß ihnen vor Jahren eine Katze zugelaufen wäre, die willkommen war und aufgenommen wurde.
Die Katze sei nun schon etwas älter und es habe nie Probleme gegeben. Auch sei die Katze Freigängerin und mache ihr Geschäft überwiegend draußen.
Seit einigen Wochen aber habe die Katze begonnen überall wo sie geht und steht einzunässen.
Manchmal beim Herrle auf dem Schoß, auf Sofas und Sessel, Teppiche und glattem Boden.

Ich bin ziemlich ratlos, habe aber von solchen Fällen schon gehört.

Sie erzählt mir auch, daß sie schon beim Tierarzt gewesen wäre und dieser nichts krankhaftes feststellen konnte.
Ich frage, ob sich etwas verändert hätte im Haushalt - irgendetwas?
Sie verneint und ich muß passen.

Damals wußte ich noch nicht, daß es durchaus Elektrogeräte wie z.B. Funktelefone, Computer usw. sein können, die Strahlen oder auch Töne aussenden
in Frequenzen die ein Mensch überhaupt nicht wahrnimmt., die aber von Katzen, aber auch anderen Tieren gehört bzw. bemerkt werden.
Da es ja sogar Menschen gibt, die darauf reagieren, ist es durchaus als sehr wahrscheinlich anzusehen,
daß diese Strahlen/Töne Katzen die Wände raufjagen können oder sie erschrecken so, daß sie unter sich machen!

Liebe Anruferin! Vielleicht lesen Sie das und ich konnte Ihnen doch noch helfen!


5.Fall: Anruf einer Kundin
Sie meldet ihre Katze für einen Pensionsaufenthalt an. 
Im Gespräch stellt sich aber heraus, daß sie das ihr zugelaufene Tier ganz gerne wieder abgeben würde weil...
- wir oft nicht da sind und die Katze dann draußen bleiben muß.
Ich frage, warum sie denn keine Katzenklappe einbauen oder sonst eine Möglichkeit schaffen, daß die Katze ins Haus kann.
- die Katze dann alleine ist
Ich sage, daß das der Katze eigentlich egal ist, wenn sie mal alleine ist, hauptsächlich sollte Futter und Wasser zur Verfügung stehen. 
Das geht schon mal über 1-2 Tage und sie kommen ja schließlich wieder. Da ist dann die Freude immer groß.
 - das mit der Katzenklappe so einfach nicht geht.
Na ja, das ist schon ein Argument, aber warum lassen Sie die Katze dann nicht in der Wohnung?
- das möchte ich eigentlich nicht
Aber die Katze ist doch stubenrein! 
Das weiß ich.
- ja aber... das ist schon ein Problem.

Ich sage, daß ich mich bemühen werde über eine "Tieraktivistin" die Katze weiterzuvermitteln. Aber das könne schon einige Zeit dauern.
Aber ich würde mich natürlich schon freuen, wenn Sie die Katze behalten würde.

Als die Katze dann zum Pensionsaufenthalt gebracht wird erzählt man uns, 
das die Probleme mit der Katzenklappe (direkte Nachbarschaft/Doppelhaus)
gelöst wurden und man sich entschieden hat, die Katze nun doch zu behalten.
 
Ich freue mich. 

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