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Katzenkrankheiten

                                                                                                  
Ich übernehme hier Informationen aus verschiedenen Quellen,
die weder von mir ausgelegt werden noch den Anspruch auf Vollständigkeit erheben– also ohne Gewähr!

Dargestellt werden mögliche Erkrankungen von Katzen von Infektionskrankheiten bis Parasitenbefall in 
möglichst verständlicher Ausdrucksweise.

Grundsätzlich sollen diese Informationen dazu dienen Ihnen das Wissen zu geben zumindest im Ansatz 
feststellen zu können, ob Ihr Tier verdächtige Symptome zeigt.

Das soll sie aber keinesfalls dazu anleiten zu Selbstindikaton – oder noch unangebrachter – 
zu Selbstmedikation zu schreiten.
Die letzte Instanz bei der Beurteilung ist    i m m e r    der Tierarzt!!

Ich habe mich bemüht die Beschreibungen und Erläuterungen soweit wie möglich zu vereinfachen 
und möglichst übersichtlich zu machen, damit auch zu finden ist was gesucht wird.

VIREN UND BAKTERIEN

Viren sind erheblich kleiner als Bakterien. Einfach ausgedrückt passen ca.50 Viren in ein Bakterium.  
Die meisten Viren haben keine Aussenhülle und keine bekannten Zellorganellen oder einen Zellkern mit 
genetischen Informationen, sondern vermehren sich indem sie in die Zellen eines infizierten Organismus 
eindringen und diese Zellen "umprogrammieren" Viren zu produzieren.  
Es kommt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Viren mit Krankheitssymptomen wie hohem Fieber, 
Lungenentzündung etc.. 
Der Nachweis von Viren ist meist nur über eine sogenannte Antikörperantwort durch eine Blutuntersuchung 
möglich.  
Die Viren selbst sind nicht nachweisbar. 
Gegen Viruserkrankungen hilft nur eine vorsorgliche Impfung. 
Allerdings gibt es nicht gegen alle Krankheiten entsprechende Impfstoffe. 
Die Behandlung erfolgt dann symptomatisch und kann sehr langwierig sein.  

Bakterien sind Einzeller die meist eine Außenhülle und Zellorganellen mit einer genetischen Information haben.  
Bakterien vermehren sich durch Zellteilung. Die Behandlung kann mit verschiedenen Antibiotika erfolgen.  
Allerdings gibt es heute Bakterien, die auf die meisten Antibiotika kaum oder gar nicht mehr ansprechen 
(z.B. Staphylococcus aureus - bekannt als Krankenhauskrankheit). 
Antibiotika verhindern die Vermehrung der Bakterien u.a. indem Sie entweder die Zellteilung stören oder die
Außenhülle zerstören und damit die Bakterien töten.

DAS AUSSEHEN EINER GESUNDEN KATZE
Klare Augen ohne Sekret oder Verklebungen, die Nickhaut im vorderen Augenwinkel sollte nicht 
hochgezogen sein, es ist ein Zeichen von Unwohlsein und kann auf eine Erkrankung hindeuten.
Saubere Ohren, kein im Ohr Gescharre und Gekratze, keine schwarzen Krusten, kein Ausfluß
Ein glattes, gepflegtes, glänzendes Fell - bei Langhaarkatzen nicht immer so offensichtlich
Eine kühle feuchte Nase (Wangenprüfung) ohne Sekrete oder Verklebungen.
Ein sauberes After
Der Stuhl ist fest, aber nicht hart (kleine Würstchen), keine Anzeichen von Schleim oder Blut
Der Urin ist normal gelblich (was im Streu natürlich nicht zu sehen ist) 
und es gibt keinerlei Anzeichen für Blutausscheidungen (das würde man sehen)
Die Katze ist lebhaft und interessiert – wenn sie nicht gerade müde ist
Der Appetit ist gut
Die Normaltemperatur liegt bei Katzen (und Hunden) bei 38,0 – 38,7 Grad Celsius

1. Infektionskrankheiten (Virusinfektionen) gegen die geimpft werden muss
a) Katzenseuche (Feline infektiöse Panleukopenie/Felines Parvovirus=FPV) 
b) Katzenschnupfen (Feline virale Rhinotracheitis/Felines Herpesvirus=FHV) 
c) Tollwut   
2. Infektionskrankheiten (Virusinfektionen) gegen die geimpft werden kann
a) Ansteckende Bauchfellentzündung (Feline infektiöse Peritonitis=FIP) 
b) Felines Leukämievirus (Felines Leukosevirus= FeLV) 
c) Caliciviren-Erkrankungen (Felines Calicivirus=FCV)     
    vor allem beim Menschen 
d) Infektiöse Hirnhautentzündung (Frühsommermeningoencephalitis=FSME)
3. Nebenwirkungen von Impfungen
www.haustierimpfungen.de
www.pei.de
4. Infektionskrankheiten (Virusinfektionen) gegen die nicht geimpft werden kann
a) Feline Coronavirusenteritis=FeCe 
b) Feline Sarkoma=FeSV 
c) Katzen-AIDS (Feline Immundefizienz=FIV) 
d) Pseudowut (Aujeszkysche Krankheit)
5. Infektionskrankheiten (Bakterieninfektionen)
a) Chlamydiosis (Chlamymidia psittaci) 
b) Feline infektiöse Anämie=FIA 
c) Lyme-Borreliose
6. Erkrankungen durch Einzeller
a) Toxoplasmose
b) weitere Darmeinzeller
c) Bluteinzeller
7. AUS DEM MITTELMEERRAUM (www.parasitus.com)
a) Leishmaniosen 
b) Hantaan-Virus 
c) Babesiose
d) Ehrlichiose
8. Innenparasiten (Endoparasiten)
a) Bandwürmer (Zestoden)      
    -  kleiner Fuchsbandwurm (Echinococus multilocularis)      
    -  kleiner Hundebandwurm (Echinococus granulosus)      
    -  Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum)     

    -  Mesocestoides lineatus (Bandwürmer von Fleischfressern)        
       eher selten - wird wohl von den üblichen Wurmmitteln abgetötet.       
    -  Taenia Species         
       (saginata:Rinderbandwurm 5-10m/solium:Schweinebandwurm 3-5m)        
       Befällt nur den Menschen. Heute selten wegen gesetzlicher Fleischbeschau      
    -  Taenia Species: pisiformis, hydatigena, taenieaformis, serialis)        
       Tierpathogen - wird wohl von den üblichen Wurmmitteln abgetötet.
b) Rund- oder Fadenwürmer (Nematoden)

    -  Spulwürmer (Toxocara species)
    -  Hakenwürmer (Ancylostoma species/Uncinaria stenocephala)
    -  Peitschenwurm (Trichunis vulpis)

c) seltene Rundwurmarten
    -  Herzwürmer (Hund) - Dirofilaria species
       Diese Wurmkrankheit kann aus der Mittelmeerregion mitgebracht werden.

Die nachfolgend aufgeführten Wurmbefallskrankheiten sind sehr selten
    -  in der Nase: Zungenwürmer (Hund) - Linguatula serrata
    -  Magenwürmer (Hund) - Spirocerca species
    -  Magenwürmer (Katze) - Ollulanus species
    -  Lungenwürmer (Hund+Katze) - Capillaria, Filaroides, Aerostrongylus species
    -  Blasenwürmer (Hund+Katze) - Capillana species
9. Außenparasiten und die Folgen (Exoparasiten)
a) Flöhe + Haarlinge 
b) Läuse
c) Zecken
d) Sandmücken
10. Direktinfektionen von Katze zu Mensch
a) Katzenkratzkrankheit  (Lymphadenitis infectiosa)
b) Katzenräude 

1. Infektionskrankheiten (Virusinfektionen) gegen die geimpft werden muss
Katzenseuche (Feline infektiöse Panleukopenie - FPV)
Hochgradig ansteckende Viruserkrankung; 
Virus wird von infizierten Katzen mit dem Kot ausgeschieden und ist extrem widerstandsfähig (Resistenzen)                                      
und behält seine krankmachenden Eigenschaften jahrelang. Verlauf bei Jungtieren oft rapid und tödlich.

Symptome:
Plötzlicher Appetitmangel und Bewegungsunlust, Erbrechen, wässriger Durchfall, blutiger Kot, 
schnelle Verschlimmerung bei Auftreten von Fieber von 40 - 41 Grad Celsius.
Das Tier ist schnell ausgetrocknet und stark geschwächt und kann selbständig keine Flüssigkeit mehr aufnehmen. 
Der Krankheitsverlauf dauert nur 2-3 Tage!! Erkrankte Tiere sind meist nicht mehr zu retten.

Impfung:
ACHTUNG: 
Auch nur in der Wohnung gehaltene Katzen sind gefährdet, da das Virus auch an Schuhen 
oder der Bekleidung haftend in die Wohnung getragen werden kann.
Grundimmunisierung im Welpenalter mit ca. 12 Wochen - Wiederholungsimpfung jährlich empfohlen

Katzenschnupfen (Feline virale Rhinotracheitis - FHV)
Hochinfektiöse Infektion durch ein felines Herpesvirus. 
Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, die Inkubationszeit
 (von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit) beträgt 2-5 Tage. 
Kleine Kätzchen überleben diese Infektion meistens nicht.
Älters Katzen können die Krankheiten manchmal in 8-10 Tagen ausheilen. 
Einmal erkrankte Katzen sind lebenslängliche Ausscheider des Erregers und zeigen lebenslängliche Symptome wie                                              
eitrigen Augen- und Nasenausfluß sowie Ohrinfektionen mit Mittelohreiterungen. 

Symptome:
Die Krankheit beginnt mit tränenden Augen und klarem, wässrigem Nasenausfluss, 
Fieber über 40 Grad und Appetitmangel. 
Bei jungen oder geschwächte Tieren verschlimmern sich diese Symptome schnell. 
Die Augen verkleben und bei vorsichtigem Öffnen der Lider fließt Eiter heraus, 
die Nase ist ebenfalls durch eitrige Flüssigkeiten verstopft. 
Putzversuche zum Entfernen der Krusten führen zu gelblich gefärbtem Verkleben des Fells im Gesicht und an Brust 
und Vorderpfoten. Als Komplikationen können hinzukommen die Entzündung der Zunge und der Lunge.

Impfung:
ACHTUNG: 
Auch Nur -Wohnungskatzen sind gegen diese Krankheit nicht gefeit. 
Grundimmunisierung im Welpenalter mit ca. 12 Wochen - Wiederholungsimpfung jährlich empfohlen.

Tollwut
Die Krankheit ist meldepflichtig. 
Infizierte Tiere dürfen nicht behandelt werden, sondern müssen sofort getötet werden. 

Kontakttiere, die nicht gegen Tollwut geimpft sind müssen - selbst wenn sie keine Symptome zeigen - 
sichergestellt und abgesondert werden.
Zuwiderhandlungen werden sehr streng bestraft. 

Die Krankheit ist weltweit verbreitet und wird durch den Rhabdovirus ausgebreitet. 
Sie tritt überwiegend bei Säugetieren auf, kann aber auch auf Vögel übertragen werden.
Im Gegensatz zum Hund spielt die Katze bei der Übertragung eine untergeordnete Rolle. 
Neuerdings gelten auch Fledermäuse als Verbreiter.

Ein infiziertes Tier scheidet den Erreger im Speichel schon aus, wenn die Krankheitssymptome noch nicht sichtbar geworden sind. 
Kleinste Wunden, die mit dem Speichel des Tieres in Berührung kommen, können eine Infektion auslösen - und bei Katzen hat man
immer irgendeinen Kratzer. Die Krankheit kann auch durch Tröpfcheninfektion übertragen werden.
Im allgemeinen wird der Tollwut-Virus durch Bißverletzungen übertragen und breitet sich über die Lymph- und Blutbahnen bis an 
die Endungen der Nerven aus, wandert an ihnen entlang ins Rückenmark und steigt dann ins Gehirn auf, wo er alle Hirn- und 
Rückenmarkszellen in einen Entzündungszustand versetzt. 
Der Virus ich wochenlang (bei entsprechener Luftfeuchtigkeit und Temperatur) infektionsfähig. 

Die Krankheit ist nicht heilbar, auch nicht beim Menschen, 
es sei denn eine Impfung erfolgt so bald wie möglich nach einem Biss. 
Dies ist aber nur innerhalb einiger Stunden möglich. Später gibt es keine Heilungschancen mehr. 
In Asien gibt es jährlich viele Todesfälle beim Menschen.

Symptome:
Die Inkubationszeit beträgt 2-8 Wochen. Erst dann kommen die Symptome zum Ausbruch.
Es gibt die "rasende Wut" und die "stille Wut".
Die Tiere magern ab, leiden an Erbrechen und Durchfall, Darmlähmungen, Lähmungen der Gliedmassen und Speichelfluss 
durch Lähmungen im Hals-Rachenbereich  (das bekannte "Schäumen"). Sie werden lichtscheu, verkriechen sich, zeigen Verhaltensstörungen, 
erhöhte Schreckhaftigkeit, ungewohnte Lautäußerungen.
1-2 Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome muß man mit plötzlichen Beissüberfällen und Anfällen von Raserei rechnen, 
alles wird völlig unmotiviert angegriffen. 
Dann kommt es zur Lähmung der Hinterbeine (Gangunsicherheit) was später zum schlaffen Hinterherziehen der Hinterbeine 
und unkontrolliertem Kot- und Urinabgang führt. 
Dann erfolgt eine Lähmung der Gesichts- und Augenmuskulatur und zuletzt tritt der Tod nach wenigen Tagen durch Lähmung 
des Herzens oder der Lunge ein.

Impfung:
ACHTUNG: 
Selbst Wohnungskatzen können über Schuhe oder Kleider (z.B. nach einem Waldspaziergang) angesteckt werden (Zitat!!). 
War mir nicht bekannt.
Grundimmunisierung und 1-4 jährige Wiederholungsimpfung 
(www.katzenpension.feline.de / Infos + Links/Tipps/Tollwutinformation)
 je nach Impfstoff. 
Der Zeitpunkt der Wiederholungsimpfung sollte unbedingt eingehalten werden!! 
Ohne eine gültige Tollwutimpfung werden Sie keinen Platz in einer ordentlichen Tierpension/Hotel bekommen. 
Auch Tierheime nehmen ungeimpfte Tiere während des Urlaubs nicht auf.

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2. Infektionskrankheiten (Virusinfektionen) gegen die geimpft werden kann

Ansteckende Bauchfellentzündung (Feline Infektiöse Peritonitis - FIP)
Erkrankung durch Infektion mit einem Coronavirus. 
Katzen sind dafür sehr anfällig. 
Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten infizierter Katzen, auch durch Muttermilch. 
Diese Krankheit ist nicht heilbar und immer innerhalb kurzer Zeit nach dem Ausbruch tödlich .

Symptome:
Die Krankheit beginnt mit Symptomen wie Fieber, Appetitmangel, Abmagerung und leichten Atembeschwerden. 
Danach kann die Krankheit in 2 verschiedenen Formen weiterschreiten:
Die nasse Form mit auffälliger Vergrößerung des Bauchumfanges, wobei oft keine Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens 
gezeigt wird, später magern die Tiere ab, während der Bauch dick bleibt, sie werden träge, haben Fieber, es kommt zu Blutarmut 
und zu einer Gelbsucht. Trotz des aufgetriebenen Bauches sind die Rippen deutlich zu fühlen, später zu sehen. 
Es kann zu Wasseransammlungen in Brustraum und Lunge, Maulatmung, Blaufärbung der Zunge und zu Herz-Kreislaufkollaps kommen.

Bei der trockenen Form kommt es zum Befall zahlreicher innerer Organe mit knotigen Veränderungen (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse,
Bauchhöhlenlymphknoten, Nieren), des Rückenmarks, des Gehirns und der Augen. 
Es kommt zu allgemeiner Schwäche, Abmagerung, Erbrechen, Durchfall. 
Bei Befall von Rückenmark und Gehirn könne Lähmungserscheinungen von Beinen sowie Gesichts - und Augenmuskulatur auftreten. 
Die Katze schielt, die Pupillen sind unterschiedlich groß. Die Katze kann jetzt antriebslos und schläfrig sein, kann aber auch schwere 
Tobsuchtsanfälle haben. Auch kann sich Kopfschräghalten und Augenwackeln zeigen. Teilweise ähneln die Symptome im späteren 
Stadium denen der Tollwut.

Sollten Sie eine Katze durch FIP verloren haben, so sollten Sie die Wohnung mindestens 2 Monate Katzen - frei halten und alles was 
wegwerfbar ist wegwerfen oder mehrmals auskochen und/oder desinfizieren (fragen Sie Ihren Tierarzt nach geeigneten Desinfektionsmitteln)

Impfung:
Hier scheiden sich die Geister.

Zitat: Der Impfstoff Primucell FIP hat sich am besten bewährt. 
Der Impfstoff wird mittels einer Pipette in die Nase eingeträufelt. Die Impfung muss jährlich aufgefrischt werden. 
Katzen unter 16 Wochen können noch nicht wirksam geimpft werden, da ihr Immunsystem noch nicht genügend 
ausgebildet ist. Es macht ohnehin nur Sinn Katzen gegen FIP zu impfen die zuvor negativ getestet wurden.
Die meisten Kätzchen erkranken meist im Alter von 3-4 Monaten an FIP und sterben innerhalb weniger Tage. 
In diesem Alter ist eine Impfung noch gar nicht möglich. Ältere Katzen verfügen meist über eine ausreichende 
Immunabwehr. FIP-Erkrankungen kommen meist als Folge anderer Erkrankungen oder starkem Stress zum Ausbruch. 

Zitat: 
Miserable Schutzwirkung der Impfung wissenschaftlich erwiesen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit sogar fördern. 
Bei den meisten Katzen ist sie sowieso sinnlos, da sie bereits mit dem meist harmlosen felinen Coronavirus 
(= Vorläufer des FIP-Erregers, der sich in der Katze durch Mutation bildet - in der Regel bei Jungtieren durch starken Streß) 
infiziert sind. Im "Deutschen Impfkodex" heißt es zum FIP-Impfstoff:
"Bisher ist es nicht erwiesen, daß der Impfstoff einen klinisch relevanten Impfschutz bewirkt." (www.pei.de)

Felines Leukämievirus (FeLV - oft als Leukose bezeichnet)
Es handelt sich um eine systemische Erkrankung der Katze, das durch einen hochinfektiösen Retrovirus ausgelöst wird. 
Ausgewachsene Tiere verfügen über eine gute körpereigene Abwehr gegen FeLV und werden meist bei kurzem 
Erregerkontakt selbst damit fertig. 
Die Katze ist dann lebenslänglich gegen das Virus immun.

Reicht das Immunsystem der Katze nicht aus, so gelangen die Viren ins Rückenmark und vermehren sich dort weiter.
Von dort gelangen sie ins Blut und in die inneren Organe. 
Meist stirbt die Katze innerhalb von 3-5 Jahren, wobei durch Stress, Trächtigkeit oder andere Erkrankungen 
die Überlebensrate sinkt.
Es gibt verschiedene Formen dieser Krankheit und die Diagnose ist schwierig. 
Das Virus wird hauptsächlich über Körperflüssigkeiten weiterverbreitet. Katzenbabys stecken sich schon im Mutterleib an.
Anfällig sind vor allem sehr junge, immungeschwächte und alte Tiere. Das Virus ist dem menschlichen HI-Virus ähnlich. 
Eine Ansteckungsgefahr für den Menschen besteht jedoch nicht.

Symptome:
Anämie (Blutarmut), unheilbarer therapieresistenter Schnupfen und Lungenentzündung, unheilbare ständige Durchfälle, 
chronische Zahnfleischentzündung, ständiges schlechtes Allgemeinbefinden, Erkrankungen der Augen, Totgeburten, 
Lymphknotenschwellungen und -sarkome (Tumore), Tumorbildung in allen inneren Organen (Krebs) und massive 
Schwächung des Immungsystems. Dies zieht weitere Infektionen nach sich. 
Wenn eine Infektion nicht innerhalb des 1. Lebensjahres erkannt und behandelt wird sind die Überlebenschancen sehr schlecht. 
Erste Alarmzeichen sind Zahnfleischentzündungen, Lymphknotenschwellungen.

Impfung:
Eine Impfung ist möglich. Voraussetzung: Die Katze muß vor Erstimpfung einen negativen Bluttest aufweisen. 
Vorsicht (Zitat): Testergebnisse können bei gesunden Katzen falsch-positiv sein, daher evt. nachtesten lassen.

ACHTUNG
(Zitat): Die herkömmlichen Impfstoffe gegen FeLV  mit Adjuvantien (in der Regel Aluminiumhydroxid) verursachen
 mit Tollwutimpfstoffen die meisten Impfsarkome. Möglichst einen Impfstoff ohne Adjuvans geben lassen.
Zitat: Es macht nur Sinn junge Tiere, die einen negativen Bluttest aufweisen, impfen zu lassen.

Caliciviren-Erkrankungen (Felines Calicivirus - FCV) 
Eine Infektion mit Caliciviren ähnelt bei einer immunstabilen Katze einem grippalen Infekt. Junge und geschwächte Tiere zeigen 
Symptome wie beim Katzenschnupfen.

Symptome:
Bei einer immunstarken Katze tränende Augen, klarer Nasenausfluß, leichtes Fieber und Appetitmangel. 
Die Erkrankung heilt meist nach 3-5 Tagen aus.
Bei jungen und geschwächten Tieren verstärkt Symptome des Katzenschnupfens. Hinzu kommen Geschwüre auf der Zunge 
(keine Nahrungsaufnahme mehr + Abmagerung) sowie Lungenentzündung. Die Tiere sterben meist innerhalb weniger Tage.

Impfung:
Hier scheiden sich die Geister. Aber zumeist haben Sie keine Wahl, 
da der Impfstoff mit dem der Katzenschnupfenimpfung kombiniert ist, obwohl dieWirksamkeit von manchen Tierärzten
angezweifelt wird.

Infektiöse Hirnhautentzündung (infektiöse Frühsommermeningoencephalitis=FSME)
Durch Zecken übertragenene Virusinfektion. 
Infiziert wird auch der Mensch. 
Ob Katzen diese Krankheit bekommen ist mir nicht bekannt, ich habe diese Erkrankung aber mit aufgenommen, 
da diese oft mit Borreliose verwechselt wird. 

Überträger ist hauptsächlich die aus dem Mittelmeerraum eingewanderte Buntzecke (hat wohl bereits die Mainlinie erreicht).

Symptome:
Plötzlich einsetzendes hohes Fieber, Bewußtseinsstörungen, Nackenschmerzen, psychische Störungen, 
Lähmungserscheinungen (u.a. Gesichtsnerven), epileptische Anfälle, Hirnnervenausfälle.

Impfung:
Für Katzen gibt es meines Wissens keinen Impfstoff.

Behandlung:
Lebensgefährliche Erkrankung, die bei Katzen wohl kaum rechtzeitig erkannt wird. 
Menschen wird angeraten sich vorsorglich impfen zu lassen. 
Bei Auftreten der oben geschildeten Symptome sofort zum Notarzt oder ins Krankenhaus 
und dort unbedingt einen Hinweis auf den Zeckenbiss geben!!!  G a n z   w i c h t i g .

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3.Nebenwirkungen von Impfungen
Folgende Nebenwirkungen können nach Impfungen auftreten:

-  Anaphylaktische (allergische) Reaktionen    
   Herz-Kreislauf-Versagen direkt nach der Impfung; muß sofort vom Tierarzt behandelt werden, kann sonst zum Tod führen!

-  Durchfall und Erbrechen
   Manchmal blutig, mitunder tödlich; Stunden oder Tage nach der Impfung

-  Schädigung von Hirn+Rückenmark
   Bewegungsstörungen, zentralnervöse Störungen

-  Nierenschäden
   Seuche-Schnupfen-Kombi-Impfstoffe, die mittels Katzennierenkulturen hergestellt werden, sind möglicherweise 
   (Mit-)Verursacher des heutzutage bei Katzen immer häufiger auftretenden chronischen Nierenversagens wegen 
   Bildung von Antikörpern gegen das eigene Nierengewebe (Studien dazu an der Purdue-Universität derzeit in Arbeit)

-  Impfsarkome
   Tumor an der Impfstelle (Häufigkeit 1-10 Fälle pro 10.000 Impfungen. Führt auch bei großräumigen Operationen 
   fast immer zum Tod, weil der Tumor sehr häufig nachwächst.
   
Weitere Informationen:
   www.haustierimpfungen.de 
   www.impfkritik.de 
   www.pei.de  (über die dortige Suchfunktion nach Fibrosarkome bei Katzen suchen)
   

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4. Infektionskrankheiten (Virusinfektionen) gegen die nicht  geimpft werden kann
FeCe - Feline Coronavirusenteritis
Dieser Coronavirus unterscheidet sich vom FIP-Virus nicht in seiner Struktur. 
Menschen können diesen Virus, da er sehr beständig ist, und über Schuhe, Einkaufstaschen, Kleidung, Hände, 
Haare oder Luftzug verschleppen. Der Virus wird über den Mund-Rachenraum von den Katzen aufgenommen. 
Meist erkranken junge Katzen. Die Inkubationszeit beträgt 3-6 Tage.

Symptome:
Geringes Fieber, Erbrechen, breiig-wässriger Durchfall (bis zu 5 Tage), zeitweise mit Blutbeimischung. 
Dies führt sehr schnell zu Abmagerung und Austrocknung und dadurch zu einem Schock mit Herz-Kreislauf-Versagen.

Behandlung:
Eine direkte Therapie ist unbekannt. Die Behandlung erfolgt symptomatisch. Es muß unbedingt der Flüssigkeitsverlust
 ausgeglichen werden (Infusion), dann erfolgt ein Futterentzug für 24-36 Stunden und danach ein Versuch einer 
Reis-Hüttenkäse-Diät. FeCe ist heilbar, wenn früh genug der Tierarzt aufgesucht wird. 
Tritt eine Erkrankung zusammen mit FIP, FeLV, FIV, Katzenseuche oder Katzenschnupfen auf, so ist eine Heilung 
ausgeschlossen.

FeSV - Feline Sarkoma
Die Krankheit wird ausgelöst durch eine Mutation des FeLV = dem Felinen Sarkovirus (FeSV).

Symptome:
Das Virus verursacht sehr bösartige Krebsgeschwüre, ausgehend von Bindeshautgewebe aller Art (z.B. Mundschleimhaut, Gebärmutter etc.)

Behandlung:
Keine

FIV (Katzen-Aids)  (Feline Immundefizienz)
Erreger ist ein Retrovirus, eng verwandt mit den Viren FeLV (Leukämie) und FeSV (Feline Sarkoma) sowie dem menschlichen HI-Virus. 
Dieser Virus ist aber ein sogenannter "schleichender Virus", diese nennt man Lentiviren.
Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch den Biss infizierter Tiere (z.B. Katerraufereien). Sexuelle Kontakte unter den Katzen
gehören wahrscheinlich nicht zum Ansteckungsrisiko.
Infizierte Katzen können Jahre ohne Auffälligkeiten oder Anzeichen der Krankheit leben, da die Infektion jedoch die Immunabwehr 
schwächt kann es zum Ausbruch anderer Krankheiten kommen.

Symptome:
Bei Ausbruch der Krankheit schwellen die Lymphknoten deutlich an, es tritt unbeeinflußbares Fieber auf, Abmagerung, 
Zahnfleischentzündung, Hautveränderungen, Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, der Niere, der Leber 
oder des Nervensystems, Tumore. Bereits einer harmlose Erkältung kann die Katze keinen Widerstand mehr entgegensetzen. 
Ist die Krankheit ausgebrochen, ist keine Heilung mehr möglich.

Behandlung:
Rechtzeitige Therapie mit Paraimunitätsinducern um das Abwehrsystem zu stärken (Interferon?). 
Festgestellt wird die Infektion durch einen Antikörpertest. Dieser sollte zur Absicherung der Ergebnisse nach 8-12 Wochen 
wiederholt werden um evtl. Fehldiagnosen auszuschließen. Einen Impfstoff gibt es noch nicht, aber es wird daran gearbeitet.

Pseudowut (Aujeszkysche Krankheit)
Verursacht durch das Suine Herpesvirus oder Pseudorabies-Virus. Befällt auch andere Säugetiere (Schweine, Ratten, Mäuse).
Die Übertragung auf Katzen erfolgt meist durch die Verfütterung von rohem Schweinefleisch. 
Dies sollte für Katzen absolut tabu sein, auch Schweineleber ! ! ! 
Die Inkubationszeit beträgt 2-9 Tage.

Symptome:
Ähnlich wie bei der Tollwut: unruhiges Verhalten, Zuckungen, Nervosität, schnelles und unruhiges Atmen, Wesensänderung, 
Müdigkeit, Neigung zum Verstecken, Fressunlust und ein typischer Juckreiz (ständiges Lecken, Kratzen und Benagen 
der juckenden Körperstellen. Im Verlauf kommt es zu Schluckbeschwerden durch Lähmungen des Rachenraumes mit 
Speichelfluß und "Schaumbildung", da der Speichel nicht mehr abgeschluckt werden kann sowie Erbrechen. 
Es kann auch zu Lähmungen der Kaumuskulatur und Zuckungen von Kopf- und Gesichtsmuskeln kommen. 
Das Bild ähnelt der Tollwut, verläuft aber schneller und ohne Lähmung der Gliedmaßen.

Behandlung:
Die Krankheit läßt sich weder aber lebenden Tier diagnostizieren noch behandeln und verläuft innerhalb weniger Tage
immer tödlich.

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5. Infektionskrankheiten (Bakterieninfektionen) 
Chlamydiosis (bakterielle Infektion - Chlamydia psittaci)
Übertragung von Bakterien durch Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten, Speichel). 
Ein gutes Immunsystem schützt sehr gut vor dieser Krankheit. 
Gefährdet sind vor allem Jungtiere, geschwächte Tiere und alte Tiere.

Symptome:
Auffallend verschwollene Augen und eine akute Bindehautentzündung.
Später kommt eine sehr schwere atypische Lungenentzündung hinzu (Atembeschwerden, Rasselgeräusche).

Behandlung:
Zur Genesung ist oft eine monatelange Antibiotikatherapie erforderlich, denn die Erreger können sehr behandlungsresistent sein.

Anmerkung:
Diese Krankheit ist auf den Menschen übertragbar 
- allerdings nicht von Katzen sondern von Sittichen und Papageien, Tauben u. a. - 
und zeigt ähnliche Symptome wie bei Katzen mit einer sehr schweren Lungenentzündung. 
Die Krankheit heißt dann Papageienkrankheit oder Psittacose. 
Schon der Verdacht dieser Krankheit bei Mensch und Tier ist meldepflichtig!! 
Die Krankheit ist sehr selten und es gibt heute sehr gute Antibiotika zur Behandlung.

FIA (Feline infektiöse Anämie)
Krankheitserreger ist das Micoplasma (Bakterium) Haemobartonella felis. 
Infektionserkrankung des Blutes der Katze die ein Zerstören der roten Blutkörperchen auslöst. 
Dadurch wird der Sauerstofftransport im Körper der Katze beeinträchtigt. 
Die Übertragung erfolgt durch Flohbisse sowie durch Bisse anderer infizierter Katzen.

Symptome:
Die Armut an roten Blutkörperchen führt bei der Katze zu Fieber, Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und Müdigkeit.

Behandlung:
Durch Gabe von Antibiotika aus der Gruppe der Tetracycline.

Lyme-Borreliose (bitte nicht verwechseln mit FSME - Hirnhautentzündung)
Dabei wird von Zecken der Krankheitserreger (Borrelia burgdorferii) auf die Katze übertragen. 
Es handelt sich um eine bakterielle Infektion. Auch andere Haustiere und Menschen können über Zecken infiziert werden.
Die Katze sollte regelmässig auf Zeckenbefall untersucht werden. 
Beim Entfernen der Zecken nicht auf den Hinterleib drücken, weder Öl noch Nagellack auftragen, sondern mit einer Zeckenzange 
direkt über der Haut zupacken und herausziehdrehen. 
Den Parasiten nicht einfach ins Gebüsch werfen, sondern zuverlässig töten!! 
Weibchen können bis zu 400 Eier tragen!!

Symptome:
Die Krankheit verläuft schleichend. 
Erstes Anzeichen für eine Infektion ist die sogenannte Wanderröte - rote Flecken auf der Haut (handtellergroß und größer), 
die - ausgehend von der Bißstelle - einige Tage und/oder Wochen "wandern". Bei Katzen ist dies natürlich nicht zu sehen. 
Es kann auch vorübergehend zu leichtem Fieber und Symptomen eines grippalen Infekts kommen. 
Im weiteren Verlauf, der sich über Jahre und Jahrzehnte hinzieht (hier insbesondere beim Menschen) kommt es zu 
Gelenkentzündungen, ständigen Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Erschöpfungszuständen. 
Die Krankheit ist dann chronisch. Es können auch innere Organe befallen werden.

Behandlung:
Prophylaktisch mit  Frontline behandeln. 
Empfohlen werden monatliche Gaben für Freigänger und im Sommer. 
Ich halte das für zu häufig, schließlich handelt es sich um ein Biozid, d. h. um ein "Gift gegen Leben". 
Aber das muß jeder für sich entscheiden.

Die Erkrankung Ihrer Katze wird Ihnen kaum auffallen. 
Selbst bei Menschen wird die Erkrankung meist erst dann diagnostiziert wenn sie chronisch ist.
Die Behandlung ist mit Antibiotika möglich.

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6. Erkrankungen durch Einzeller

Toxoplasmose
Wird durch einen Einzeller (Toxoplasma gondii) verursacht. Diese Einzeller infizieren Vögel, Säugetiere und Menschen. 
Sie werden mit der Nahrung aufgenommen, vermehren sich im Darm und befallen von da aus den ganzen Körper. 
Es handelt sich um eine relativ harmlose Erkrankung und die körpereigene Abwehr wird damit sehr gut fertig.
Ca. 20 Tage nach Aufnahme des Erregers durch das Verzehren von rohem, infizierten Fleisch kommt es im Darm zur 
Bildung von Oozysten. Nach der Erstinfektion dauert die Erregerausscheidung bis zu 17 Tage an. 
Nach überstandener Krankheit besteht eine gewisse Darmimmunität. 
Ca. 60 - 80 % der Menschen in unseren Breiten hatten schon einmal diese Infektion.

Symptome:
Die Krankheit äußert sich wie ein leichter grippaler Infekt (nicht zu verwechseln mit einer Influenza - der Grippe - die eine 
Virusinfektion und eine sehr schwere Krankheit ist). 
Häufig wird die Erkrankung weder bei Mensch noch bei Tier bemerkt.

Behandlung:
Ein schwererer Verlauf ist durch Medikamente sehr gut zu bekämpfen.
Achtung Schwangere:
Bei Infektion besteht die Möglichkeit einer Fruchtwasserschädigung. 
Dies bedeutet aber n i c h t , daß die Katze aus der Wohnung geworfen werden muß. 

Lediglich der Kontakt mit Ausscheidungen der Katze (Katzenklo säubern) sollte vermieden werden. 
Das sollte von jemand anderem gemacht werden oder mit Handschuhen, auch Gartenarbeit sollte nur mit Handschuhen 
gemacht werden (verscharrter Kot!!).

Darmeinzeller
-  Giardien
Darmflagellat, schmarozt im Dünndarm von Mensch und Tier.
Symptome:  Durchfall, mögl. Fettstuhl, Gewichtsabnahme

Therapie:  5-Nitroimidazole
-  Kokzidien
Toxoplasmen     - siehe dort

Bluteinzeller

Piroplasmen      - siehe Babesien
Trypanosomen  - siehe Leishmaniose 

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7. Erkrankungen aus dem Mittelmeerraum  (www.parasitus.com)
Tierliebende Menschen haben in den vergangenen Jahren begonnen, sich tierschützerisch im Mittelmeerraum und im Balkan 
zu engagieren, da sie das Tierelend nicht mehr mit ansehen konnten. 
Dieser Einsatz ist zu bewundern, da es einem Kampf gegen Windmühlen gleicht den Tieren dauerhaft zu helfen, wenn die Menschen 
die dort leben daran nicht das geringste Interesse zeigen und es Normalität ist, daß Tiere - um es gelinde auszudrücken 
- schlecht behandelt werden.
Persönlich habe ich die Erfahrung auf Fuerteventura gemacht. 
Bei meinem 1. Urlaub dort wimmelte es von - gesunden - Katzen. Abends auf der Terrasse hatten mein Mann und ich jeweils 
4-6 Katzen auf dem Schoß. 
Im folgenden Jahr war alles anders. Da war wohl eine Seuche eingeschleppt worden. 
Fast alle Katzen waren krank. 
Bei unserem nächsten Urlaub hatten Tierschützer mit Unterstützung der Inselregierung und der Touristikunternehmen begonnen
alle Katzen einzufangen, zu impfen und zu sterilisieren und bei den Hotels wieder auszusetzen. 
Die Katzen werden jetzt bei den Hotels gefüttert. Es gibt nun eine geringere aber gesunde Katzenpopulation auf der Insel.
Dies ist das Mittel der Wahl!! 
Was ich bedenklich finde, 
ist - trotz Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut (die Vorausssetzung für eine reguläre Einfuhr) - 
das Verbringen von Hunden und Katzen nach Mitteleuropa, denn viele Infektionskrankheiten - die bisher hier nicht heimisch 
waren und mit solchen Tieren eingeschleppt werden können - sind hier nicht bekannt. 

Zudem sind die meisten dieser Infektionen auch für den Menschen sehr gefährlich - mitunder tödlich. 

Aber das Bedenklichste ist, daß diese Infektionskrankheiten auch bei Ausbruch häufig nicht erkannt werden.

Die hier beschriebenen Symptome beziehen sich auf Hunde. 
Aber auch Katzen können von diesen Krankheiten befallen werden - und Menschen

Quelle und weitere Infos: www.parasitus.com
                                        www.leishmaniose-forum.de

a) Leishmaniosen

Leishmaniose (intrazellulär parasitierende Protozoen = einzellige Tiere)
Übertragung der Leihsmaniasen geschieht durch eine Sandmücke beim Blutsaugen. 
Es handelt sich um eine seit langem bekannte ernstzunehmende parasitäre Erkrankung bei Mensch und Tier. 
Diese Sandmücke ist im Mittelmeerraum heimisch. 
Betroffen sind Hunde und Katzen die von dort stammen oder in den Urlaub mitgenommen wurden. 
Durch die Klimaveränderung hat die Sandmücke die Reise nach Norden angetreten und ist mittlerweilen auch in einigen 
Bereichen Deutschlands heimisch.

Zur Infektion von Menschen s. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch (liegt in jeder öffentlichen Bibliothek auf).

Symptome:
Die Symptome können unterschiedlich sein - je nach Infektionsquelle. Aufgeführt werden alle möglichen Symptome, 
die aber nicht alle gleichzeitig auftreten müssen.
Erste unspezifische Symptome  k ö n n e n   sein: Durchfall, Lahmheit, allgemeine Trägheit, Appetitlosigkeit, 
schleichender Gewichtsverlust. Die Tiere vertragen Hitze schlecht, ermüden leicht und hecheln viel.

Spezifische Symptome:
Einreißen der Ohren (Ausfransen) mit Schuppenbildung der Haut, später auch auf dem Kopf und schließlich am ganzen Körper.
Offene kleine Wunden an der Innenseite der Ohren, später auch an anderen Körperstellen, die kreisrund sind und schlecht verheilen
Offene Wunden an den Beinen, besonders im Bereich der Gelenke und auch an den Pfoten.
Offene und unverkrustete Wunden an der Nase.
Trockene Verkrustungen am Kopf.
Haarausfall mit "Brillenbildung" oder büschelweise oder komplett am ganzen Körper
Beschleunigstes Krallenwachstum mit überlangen Krallen die brüchig werden.
Die Gesichtsmuskulatur verkümmert einseitig.
Lokale oder allgemeine Lymphknotenschwellung (in den Kniekehlen sind diese als erstes gut tastbar vergrößert.
Massive (deutlich rot zu erkennen) Entzündung der (gesamten) Augenlider mit manchmal folgender beidseitiger Entzündung
der Iris und Hornhautschädigungen bis zum Erblinden.
Nasenbluten (besonders bei Schäferhunden und deren Mischlinge)
Der Geruch der Tiere verändert sich im fortgeschrittenen Stadium zu faulig/kotig sowohl am ganzen Körper wie auch aus dem Maul.
Dies ist ein Zeichen für eine schwere Beeinträchtigung der inneren Organe.
Es kommt zu Anämie (Blutarmut) mit blasse Schleimhäuten und einer verzögerten Rückfärbung beim Drucktest 
(Zahnfleisch kurz mit dem Daumen eindrücken, es muß sich sofort wieder rosa färben). 
Schädigung von Milz, Leber und Nieren und Befall des Knochenmarks.

Behandlung:
Die Krankheitserreger sind in den verschiedenen südeuropäischen bzw. nordafrikanischen Ländern abweichender Natur. 
Dies bedeutet, daß eine Behandlung nur dort durchgeführt werden kann wo die Infektion erworben wurde. 
Eine Behandlung in Deutschland ist nach meinen Informationen nicht möglich. Auch ist die Behandlung schwierig und teuer! 
Dies beginnt bereits bei der Diagnose.  
Informationen über Behandlungsmöglichkeiten: www.parasitus.com

 b) Hantaan-Virus              
Hämorrhagisches Fieber (Hantaan-Virus)
Sehr schwere Erkrankung bei Mensch und Tier. Übertragung durch Schmierinfektion (Mäusekot und Mäuseurin!!)
Vorkommen von Erregern in Europa und auch Deutschland, vor allem in Baden-Württemberg und in Rheintal. 
Befällt wohl Mensch und Tier.

Symptome: 
hohes Fieber, Kopf-, Augen-, Bauch- und Gliederschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag

Behandlung:
Symptomatisch

c) Babesiose
Babesiose (Protozoenerreger = tierischer Einzeller)
Malariaähnliche Erkrankung bei Mensch und Tieren. 
Überträger sind auch hier wieder verschiedene Zeckenarten. 
Die Erkrankung ist beim Menschen als Texas-Fieber, "Redwater Fever" und "Cattle Tick Fever" bekannt und wird seit 
einigen Jahren auch in Europa (hauptsächlich Frankreich) bei Menschen diagnostiziert.

 d) Ehrlichiose
Ehrlichiose ( Bakterielle Infektion )
Überträger sind verschiedene Zecken. 
Die Überträgerzecke kommt seit 5 Jahren  - vor allem im Rheintal - auch in Deutschland vor und überträgt die Krankheit auf Hunde.
Die Krankheit heißt beim Hund "Tropical Canine Pancytopenia", beim Menschen "Mediterranean Spottet Fever". 
Auch bei Katzen ist die Krankheit bekannt.

Bei frühzeitiger Diagnose ist eine Therapie relativ einfach. 
Eine späte Diagnose zieht schwere Gesundheitsschäden nach sich oder endet tödlich. 
Die Inkubationszeit beträgt 8-20 Tage.

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8. Würmer
1. Bandwürmer (Zestoden) 

Alle Bandwurmspezies werden durch Zwischenwirte verbreitet. 
Eine direkte Infektion über Kot anderer Tiere ist nicht möglich, da die ausgeschiedenen Bandwurmeier sich erst im 
Zwischenwirt vom Ei zur Larve entwickeln und erst damit eine weitere Entwicklungsphase möglich wird.
Der Mensch kann zum Fehlzwischenwirt werden.

Es gibt viele verschiedene Arten. 
Kleiner Fuchsbandwurm (Echinococus multilocularis)

Der wohl durch die Medien bekannteste ist der kleine Fuchsbandwurm.  
Er ist 1,2 - 2,7 mm lang mit 5-6 Gliedern.
Vorkommen: 
Deutschland (Schwerpunkte: Süd- und Mitteldeutschland ca. 20-80 %, Nord- und Ostdeutschland 1-20 % der Füchse infiziert), 
Alpenregion, Sibirien, Alaska, Kanada
Zwischenwirte:
Feldmäuse und verwandte Nagetiere
Ansteckung:
Mäuse/Menschen: ungewaschene Waldfrüchte
Präpatenzperiode: ( = Zeitraum von der Infektion bis zum möglichen Nachweis) 4-6 Wochen

Krankheitszeichen:
Die Wurmlarven wandern in die Organe Lunge, Milz und Leber. Es kommt zu einem tumorähnlichen Wachstum von Zysten.
Da die ausgeschiedenen Bandwurmglieder winzig sind werden Sie im Kot kaum auffallen. 
Behandlung:
Regelmässige Entwurmung. 
Eine Manifestation eines Befalls mit diesen Würmern ist auch beim Menschen nur schwierig zu behandeln. 
Sehr schwere Krankheit.

Kleiner Hundebandwurm (Echinococus granulosum
Der Kleine Hundebandwurm ist 3-6 mm lang mit 3-4 Gliedern.
Vorkommen:
weltweit, in Mitteleuropa mittlerweile selten (Fleischbeschau).

Zwischenwirte:
Wiederkäuer (Rinder, Schafe, Ziegen), Schweine, selten Pferde u. a. Pflanzenfresser
Ansteckung:
Über die Nahrung
Präpatenzperiode: 6-9 Wochen

Krankheitszeichen:
Führt zu (bei Menschen bis zu kindskopfgroßen) Zysten in Leber und Lunge. Keine Frühsymptome, später Appetitlosigkeit, Koliken
Behandlung:
regelmässig entwurmen/operative Entfernung der Zysten. 
Sehr schwere Krankheit.

ACHTUNG:
Infektionen von Menschen kommen wieder häufiger vor. 
Vermutlich durch die Infektion im Urlaub in den Tropen oder Subtropen durch Salat oder ungewaschenes Gemüse oder 
möglicherweise auch durch diese wunderschönen Getränke aus frisch ausgepressten Früchten mit einer netten Garnierung 
aus Orangen- oder Zitronenscheiben mit Schale.

Hier sollten Sie den Grundsatz für einen Aufenthalt in den Tropen beachten:
Getränke nur aus vorher sichtbar verschlossenen Flaschen und weiterhin
SCHÄL ES - KOCH ES -  ODER LASS ES!!!

Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum)
Der häufigste Schmarotzer bei Hund und Katze ist der Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum)
Der Gurkenkernbandwurm wird 15-40 cm lang und 2-3 mm breit.
Vorkommen:
kosmopolitisch, d.h. überall auf der Welt
Zwischenwirte:
Flöhe und Haarlinge (Mallophage/Gattung Trichodectes = Juckreiz, Hautschäden)
Ansteckung:
Tiere infizieren sich durch das Zerbeißen und Verschlucken von infizierten Flöhen.
Präpatenzperiode: ca. 3 Wochen

Krankheitszeichen:
Bei starkem Befall Appetit- und Gewichtsverlust, blutig-schleimiger Durchfall und Bauchschmerzen sowie starker Juckreiz 
am After mit "Schlittenfahren". 
Die Tiere scheiden aber auch bereits vor starken Krankheitsanzeichen regelmässig weiße Bandwurmglieder aus, 
die im Fell um das After hängen, später abfallen und eintrocknen. Sie sehen dann aus wie angetrocknete Gurkenkerne. 
Diese Glieder enthalten die Bandwurmeier!!
Behandlung:
Regelmässig entwurmen.

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2. Rundwürmer (Nematoden)
a) Spulwürmer (Toxocara species)

Vorkommen:
weltweit
Ansteckung:
Über Kot infizierter Tiere + kontaminierte Böden
Die Eier oder Larven werden oral (über den Mund) aufgenommen. 
Die Larven wandern in den Darm und durchbohren dort die Darmwand und gelangen in den Blutkreislauf. 
Ein Teil der Larven verkapselt sich im Muskelgewebe, 
ein Teil wandert in die Lunge und entwickelt sich zum 4. Entwicklungsstadium das hochgehustet und verschluckt wird 
und sich anschließend im Darm zu erwachsenen Würmern entwickelt.
Präpatenzperiode:
                              bei Katzen (Toxocara cati)             6 - 8 Wochen    -        Hund T. canis         4 -5 Wochen
                                                (Toxascaris leonina)   ca.10 Wochen   -        Hund T. leonina ca.  10  Wochen
Krankheitszeichen:
Granulome (knötchenförmige Gewebeneubildung) unter den Nieren, Verstopfung, Entzug von Vitaminen 
und Vitalstoffen (Sie füttern den Wurm), Vergiftungserscheinungen durch die toxischen Stoffwechselprodukte des Wurms.
Dadurch: glanzloses, struppiges Fell, Abmagerung, Husten, aufgetriebener Bauch, die Katze ist schlapp.
Außerdem können bei starkem Befall Würmer erbrochen bzw. mit dem Kot ausgeschieden werden. 
Die Würmer sehen aus wie Spaghetti.
Behandlung:
Regelmässig entwurmen.

b) Hakenwürmer (Ancylostoma tubaeforme + Uncinaria stenocephala)

Vorkommen:
weltweit
Ansteckung:
Orale Aufnahme der Eier, Entwicklung der Larven in der Magenwand, die Larven wandern dann in den Darm und saugen 
sich dort fest. Sie saugen Blut.
Es kann auch eine Infizierung über das Eindringen von Larven über die intakte Haut kommen.
Schwere Formen der Infektion bei Menschen ist auf die Tropen und Subtropen beschränkt.
Präpatenzperiode:
                            Ancylostoma tubaeforme  (Katze) 2 - 3 Wochen      Ancyclostoma canium (Hund) 2 - 3 Wochen
                           Uncinaria stenocephala    (Katze) 2 - 3 Wochen       dto.                             (Hund) 2 - 3 Wochen

Krankheitszeichen:
Atembeschwerden, Darmentzündung, Blutig-schleimiger Kot
Behandlung:
Regelmässig entwurmen.

c) Peitschenwürmer (Trichuris vulpis)

Befällt nur Hunde in allen Altersklassen.
Es gibt auch eine Variante die den Menschen befällt.

d) Herzwürmer 
  -    Dirofilaria immitis    -
Vorkommen: 
Italien, Frankreich, Griechenland, Türkei, Ukraine, Russland

Ansteckung: 
Übertragung durch Stechmücken auf Hunde, Katze und wildlebende Fleischfresser

Krankheitszeichen:
befällt Herz- und Lunge bei Hunden, Katzen und wildlebenden Fleischfressern 
Beim Menschen können Rundherde in der Lunge auftreten (190 weltweit gemeldete Fälle)

Behandlung:
Bei Menschen operative Entfernung der Herde

  -    Dirofilaria repens    -

Vorkommen:
Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Portugal, Süd-Schweiz, Ungarn, Slowenien

Ansteckung:
Durch Stechmücken

Krankheitszeichen:
Verursacht Unterhautdirofilariose bei Hunden und Katzen. Es kommt zu juckenden Hautstellen, Papeln, geröteten Stellen, 
Schuppen, Knoten, Krusten und vermehrte Hornhautbildung.
Kann auch den Menschen befallen (782 gemeldete Fälle aus 30 Ländern).

Behandlung:
Bei Menschen operative Entfernung.

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  9. Aussenparasiten
a) Flöhe+Haarlinge
Entgegen der landläufigen Meinung befallen Hunde- und Katzenflöhe auch den Menschen.
Während der warmen Jahreszeit häufiger und auch im Winter mässiger Befall von Hunden und Katzen.
Flohbefall bemerken Sie bei Ihren Tieren sofort durch Unruhe, plötzliches Hochschnellen, Wegspringen, im Fell herumbeißen.
Auch der der Nachweis von Flohkot ist einfach: Ein weißes Papiertuch (Küchenrolle), das Tier
darauf stellen und kräftig rubbeln. Dann mit Wasser ansprühen: wirds rot ist es Flohscheiße!

Krankheiten:
Flöhe sind Zwischenwirte für Bandwürmer und FIA (feline infektiöse Anämie) und - vermutlich sehr selten  - 
über Vogelflöhe Chlamydiosis. Früher auch Überträger von Thyphus und Pest beim Menschen.
Möglicherweise fungieren Flöhe auch als Überträger der Katzenkratzkrankheit (s. unten)

Behandlung: Frontline o. ä.

b) Läuse
Sind bei unseren Haustieren wohl kaum mehr vertreten.
Behandlung: Frontline o. ä.

c) Zecken
Die Zecken sind die abscheulichsten Vertreter der Spinnentiere. 
Die südeuropäische Buntzecke ist durch den Klimawandel mittlerweile auf dem Weg nach Norden und hat bald die Mainlinie 
erreicht. Gerade diese Zecke überträgt die schlimmsten Infektionskrankheiten auf Mensch und Tier.

Infektionen:   Borreliose, FSME, Babesiose, Ehrlichiose
Behandlung: Frontline o. ä. 

ACHUNG: 
Entfernen Sie Zecken durch eine Dreh - Zieh- Bewegung indem Sie die Zecke mit der Zeckenzange (die beste Methode) direkt 
über der Haut packen. Drücken Sie nicht auf den Hinterleib und verwenden Sie keinen Nagellack oder ähnliche Hilfsmittel. 
Die entfernte Zecke bitte zuverlässig töten. Die Weibchen tragen bis zu 400 Eier!

d) Sandmücken
/Stechmücken
Sind aus dem Mittelmeerraum über das Rheintal eingewandert und mittlerweile bereits im Raum im Aachen nachgewiesen 
(www.parasitus.com).
Die Sandmücken übertragen Leishmaniose und evt. Dirofilarien (Herzwürmer).

Vorsorge:
Da diese Mücken nachtaktiv sind empfehlen sich Fliegenschutzgitter oder Moskitonetze.

Schlafen Sie nachts in den Tropen oder Subtropen nicht ohne ein gutes Moskitonetz (auch in geschlossenen Räumen)
und schüztzen sie auch ihre Tiere entsprechend.

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10. Direktinfektionen von Katze zu Mensch

a) Katzenkratzkrankheit
Besonders bei Kindern und Jugendlichen aufretende Infektionskrankheit durch Bartonella henselae.
Der Erreger kommt weltweit vor.

Überträger: 
Vor allem junge Katzen durch Kratzen. Der Erreger wurde auch in Katzenflöhen nachgewiesen.
 
Symptome: 
An den Kratzstellen Rötungen, schmerzhafte Schwellungen, Schwellung der regionalen Lymphknoten, Fieber, Schüttelfrost,
Gelenk- und Muskelschmerzen, Seltener weitere Komplikationen.

Behandlung: Antibiotika

b) Katzenräude
Kann von Katzen auf Menschen übertragen werden. 
Das Erscheinungsbild einer Katze sollte eine Vorwarnung sein. 
Ein räudiges Tier ist erkennbar durch ein extrem struppiges, glanzloses und "löchriges" Fell. 
Die Katze kratzt sich viel. 
Das Tier sollte vor engerem Kontakt unbedingt durch einen Tierarzt behandelt werden.

Erreger: Milben

Symtome: 
An den befallenen Hautregionen Bildung kleiner, entzündlicher und - vor allem nachts - stark juckenden Knötchen mit 
unkontrollierbarem Juckreiz.
Behandlung: Hautarzt
Von einem Betroffenen wurde mir erzählt, daß die Räudemilben in der menschlichen Haut wohl nach ca. 4 Monaten
absterben, aber das sind schlimme 4 Monate!!

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